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Zentrale Klimatisierung nach individuellem Bedarf

Plattenwärmeübertrager spielen Hauptrolle im Klimakonzept

Es war eines der größten Bauprojekte in Polen und dementsprechend eines der größten Projekte im HLK-Bereich: das Integrierte Kommunikationszentrum ZCK in Posen. Das Einkaufszentrum umfasst eine Gesamtfläche von 60.000 m² und hat eine direkte Anbindung an Bahnhof und Busstationen, um das riesige Einzugsgebiet zu bedienen. Herausforderung hier: 250 Läden und Servicepunkte sind zu klimatisieren. Entsprechend groß waren die Anforderungen an die Auswahl und Auslegung der kältetechnischen Komponenten. In enger Abstimmung zwischen thermowave und dem Anlagenbauer Instal Lublin wurde eine individuelle Lösung gefunden, die exakt auf diesen speziellen Anwendungsfall abgestimmt ist.

Wegen der immensen Größe des Kälte- und Wärmebedarfs – 18,4 MW Kälte und 6,8 MW für Warmwasser, insgesamt also über 25 MW Leistung – wurde das Gebäude in zwei unabhängige Wasserversorgungsanlagen aufgeteilt. Jede Anlage hat einen eigenen Maschinenraum auf dem Dach des Gebäudekomplexes; daneben befinden sich die Kühltürme zur Abführung von Überschusswärme.

Das gesamte System wird über eine zentrale Regelung gesteuert, die alle Systemparameter erfasst. Wärmepumpen in jedem Shop bzw. Büro sorgen dafür, dass jeder Raum unabhängig von den anderen beheizt oder gekühlt werden kann. Die Parameter für die Zuluft lassen sich so ganz nach den individuellen Bedürfnissen einstellen. Die einzelnen Wärmepumpen werden durch die beiden zentralen WLHPs (Water Loop Heat Pumps) versorgt. thermowave Plattenwärmeübertrager der Serien thermolineVario und thermolineEco sind hier das Bindeglied zwischen WSHP (Water Source Heat Pump) und Rohrleitungssystem. Aufgrund ihrer enormen Leistungsfähigkeit können sie die Abnehmer, auch unter extrem schwankenden Bedingungen (Eintrittstemperatur von Medien, Druckschwankungen), zuverlässig mit konstanten Temperaturen versorgen.

thermowave lieferte für das Gesamtprojekt 8 Plattenwärmeübertrager-Einheiten mit 121 bis 251 Platten für Wasser/Wasser bzw. Glykol/Wasser Anwendungen. Per Kran wurden die Einheiten auf das Gebäudedach gehoben und dann in die Maschinenräume integriert.

Während des gesamten Projekts bewährte sich die gute Zusammenarbeit zwischen Planer, Anlagenbauer Instal Lublin und der polnischen thermowave Vertretung.

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